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01052026



Faulenztag, einige sind ja am 01. Mai unterwegs, oder "demonstrieren" 
irgendwo. Und wir? Ich war fertig. Erstmal, ich hatte gestern keinen 
Urlaub und war arbeiten. Ich hatte gut zu tun und der vierte Tag in 
folge mit dem Lärm für den Mauerdurchbruch. Aber, am Feierabend bin 
ich da vorbei und das Loch war zu sehen. Es ist kein Loch sondern 
ein Durchbruch für eine Tür. Aber man konnte sehen, wie dick die 
Mauer dort ist. Bestimmt über einen halben Meter dick. Ist schon 
fast ein Tunnel. Vier Tage waren die dabei. 
Und dann der Tanz in den Mai, und wir haben getanzt. Mal "wild" 
und mal langsam. Es war auch einiges los und viele Leute waren dort. 
Das Wetter war und ist ja auch schön. Bei so etwas trifft man auch 
immer mal wieder auf Leute, wir waren ja auch als Gruppe dort. 
Vielleicht waren wir deshalb öfter am tanzen, um dem Trubel am 
Tisch zu entkommen. Die Stimmung war aber gut. 

Aber am Ende war ich wirklich geschafft. Werde ich etwa alt? Ach 
was. Aber ich konnte wirklich sofort einschlafen.

Heute waren wir dann auf dem MSC-Gelände aber ... . Es waren schon 
Leute dort und es war auch Betrieb und es wurde gefahren. Es war 
aber nichts was einem dort länger festhält. Nach einer halben Stunde, 
oder so, sind wir einfach mit den Fahrrädern weiter gefahren, einen 
großen Bogen durch die Boomberge. Kennt natürlich niemand obwohl es 
ein Naturschutzgebiet ist. Die Luther und Ems sind direkt vor Ort. 
Die Luther ist eher ein regionaler Fluß welcher von BI hier bei uns 
dann in die Ems mündet. Früher, als Kind/Jugendlicher, haben wir 
direkt neben der Luther an einer Brücke gewohnt. Hinter dem Haus 
war auch ein Graben oder kleiner Bach welcher aus den Boombergen 
kam und in die Luther floß. Das Haus stand höher, auf Höhe der 
Straße, aber der Hof und die zwei Garagen waren tiefer gelegen. 
Auch wenn die Luther mal viel Wasser führte gab es nie eine 
Überschwemmung. Die Ems sollte bekannt sein, der zweitlängste 
Fluß welcher in Deutschland entspringt und im Meer mündet. Zudem der 
längste Fluß in Deutschland welcher von der Quelle bis zur Mündung 
den selben Namen trägt. Neben der Ems waren/sind Felder und ich 
weiß jetzt nicht ob die dann überflutet wurden oder ob es Regen 
und Schnee war. Aber dort bildete sich im Winter gerne mal eine 
große Eisfläche. Meine Schwester ist dann dort hin zum Schlittschuhe 
fahren, wir wohnten ja damals in der Nähe. Sie wurde dann schwanger 
und heiratete dann. Die Spannungen zwischen ihr und unserer Mutter 
waren aber schon vorher da. Die Vorstellungen, wie meine Schwester 
leben und sein sollte, gingen da auseinander.

Jetzt bin ich wegen der Boomberge bei Wikipedia gelandet, es gibt 
dort wirklich einiges über diesen Ort. Das wusste ich zB nicht: 
"... einer der ältesten und bekanntesten Jazzclubs Deutschlands, 
gegründet am 29. Juni 1963", ich war da nie, bin kein Jazz-Fan. 
Aber das der hier einer der ältesten und bekanntesten in Deutschland 
ist? Hier ist echt einiges los. Was mich bei Wikipedia stört, dort 
scheint jemand etwas mit dem Namen der Stadt zu haben. Ja, die höhere 
Wahrscheinlichkeit spricht für Horse, nicht aus dem Englischen sondern 
eine alte deutsche Sprache welche durchaus mit dem Englischem verwandt 
ist. Der Name hatte nie etwas mit Hasen zu tun. Derjenige welcher das 
dort geschrieben hat scheint ein Problem damit zu haben und auch die 
Geschichte bezüglich der bekannten Pferdezucht der Gegend wird nicht 
erwähnt. Selbst das alte Wappen trägt den Pferdekopf und nicht einen 
Hasenkopf, warum wohl? Trotzdem immer wieder die leichten Spitzen, 
daß der Name nichts mit Pferden sondern mit Hasen zu tun hätte. Warum 
Hasen? Macht keinen Sinn, besonders wenn die Pferdezucht damals hier 
verbreitet und bekannt war. Die Pferdezucht kam zwar mehr aus der 
Richtung von WAF aber damals gehörte diese Gegend eben dazu und es 
gab, soweit ich es weiß, bekannte Zuchtställe hier in der Gegend.
Es gibt eine lokale Spezialität, (Name dieser Stadt) Pferdeäpfel, es 
sind übrigens Pralinen, also kann man essen. Früher wurde zwar auch 
Hasenbraten gegessen, nicht zu verwechseln mit Falscherhase, aber 
das war wohl überall so und keine lokale Spezialität. 

"gehört unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl zu den finanzstärksten 
Kommunen in Nordrhein-Westfalen", ja, hier wird gearbeitet und nicht 
jammernd weggezogen. Hey, ich bin wieder zurück gekommen. Ja, warum 
ist das so? Auch die Nachbarstädte haben Zuzug durch Industrie und 
Firmen. Ich meine, in ganz NRW? Hätte ich nicht gedacht, es gäbe sicher 
andere Städte wo man das denken könnte. Wegen der Einwohnerzahl? Die 
Leute leben in den anderen Städten und die Firmen, bei denen die 
arbeiten, sind hier? Kann sein. Die Firma, wo ich angestellt bin, ist 
in einer Nachbarstadt und auch der Stadt geht es gut. Und ich bin nicht 
der einzigste von hier, der dort arbeitet. Andere fahren nach BI zum 
arbeiten oder GT oder sonstwo hin. Also ist es etwas anderes? Ich würde 
sagen, es ist nicht nur diese Stadt, auch den anderen hier geht es 
recht gut. Ich glaube BI hat ein paar Probleme aber die sind Hausgemacht. 
BI ist zu teuer und hat zu wenig Platz, weshalb die Firmen zu uns, dem 
Umland kommen. Die Menschen folgen der Arbeit, nicht der Stadt. 

Die Autobahnen machen die Gegend hier natürlich auch atraktiv. Die 
zentrale Lage ebenso. Gut, zentral ist jetzt relativ. 
Aber man kommt überall gut hin. Niedersachsen und auch Ostdeutschland 
sind gut erreichbar. Nach Norden und Süden geht es ebenfalls gut. 
Dann Niederland, Belgien und Frankreich bis nach Spanien und Portugal, 
alles gut erreichbar. Die Häfen, nicht nur in Deutschland, sind auch 
relativ nahe. Hier ist sicherlich nicht der Top-Standort aber wohl 
auch kein schlechter. 

Der dunkle Punkt, Alice W., die Braune mit der Partei. In GT geboren 
aber hier aufgewachsen, wie kann man dann "braun" werden? Was ist bei 
der schief gelaufen? Gut, die hat ja nicht mehr viel zu sagen, hatte 
sie eigentlich nie. Schade, daß unsere Stadt in so einem Zusammenhang 
genannt wird. Es kamen auch viele andere von hier, kaum zu glauben.

Wikipedia, mir fallen da doch ein paar Kleingkeiten auf, welche auf 
schlechte/oberflächliche Arbeit hindeuten. ZB die Entfernung zu BI 
wird einmal mit 30km und dann mit 25km angegeben. Fällt den Schreibern 
dort so etwas nicht auf? Das mit dem Namen, die Frage ist wirklich alt 
und wenn es dort erwähnt wird sollte man evtl. darauf eingehen oder 
aber "Horse", siehe die Wappen und andere Hinweise, akzeptieren. 
Doch immer wieder die Spitzen wegen des Namens, da ist wohl jemand 
Hasen-Fan. Hasen sind übrigens die großen, Kaninchen sind die süssen 
kleinen. Mir wäre es übrigens egal, aber wenn Hasen, dann bitte die 
Erklärung dazu warum die Stadt nach Hasen benannt wurde. Bei Horse 
gibt es eben eine Erklärung, warum also dies nicht akzeptieren? 
Ist OS näher als MS? Weiß ich garnicht aber ich bin schneller in 
MS als in OS, trotz Autobahn. Oder täusche ich mich da? 

Oh, da habe ich mich wieder ausgelassen. Aber dazu soll das Schreiben 
ja auch dienen. 

Zurück zu uns.

Späteres Mittagessen, wir haben den Grill angeschmissen. Das Wetter 
und die Stimmung passte einfach.

Es gab natürlich viele Themen gestern Abend. Viele verschiedene. 
Ein Thema, bin ich ein Frauenheld? Oder ziehe ich Frauen an? 
Ehrlich gesagt ist es mir etwas peinlich auch nur darüber nachzudenken. 
Warum? Weil ich mich nicht als Frauenheld sehe und ich nicht so tun 
will als wollten die Frauen mich. Weil es bestimmt nicht so ist. 
Es wurde gestern getrunken, ja auch Ivie hat etwas getrunken. Da wird 
dann gerne mal übertrieben. Wenn ich mit jemandem zusammen bin dann 
interessieren mich die anderen nicht mehr in diese Richtung.
Und wenn Frauen über solche Themen sprechen und wohl dann vergessen, 
daß auch Männer dabei sind. Obwohl es ja positiv war, was man dort 
gehört hat. Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, um es mal drastisch 
auszudrücken: Ihre biologische Uhr ist abgelaufen. Aber wollen die 
dann nicht mehr mit einem Mann ins Bett gehen? Und ob die wollen. 
Es geht ja nicht nur darum schwanger werden zu können und so die 
Bestätigung der Weiblichkeit zu erfahren, es geht um das "fühlen" 
des Mannes mit dem man, also Frau, zusammen lebt. Das Verlangen 
nach dem Partner. Eine Bestätigung, oder? Für die Frau, daß er 
ein Verlangen nach ihr hat und trotzdem mit ihr schlafen will auch 
wenn sie nicht mehr schwanger werden kann und es nicht mehr dieses 
"Familie gründen Gefühl" gibt. Für den Mann ebensfalls, sie tut 
es nicht um durch Schwangerschaft und Familie eine Bindung zu haben 
sonder es geht um ihn und ihre Beziehung. 
Gut, ist jetzt meine Interpretation. Aber es ging in diese Richtung.
Die zwei Frauen sprachen über so etwas und das Ivie mit mir und 
niemanden sonst leben will. Es sprach sie ja kein Mann an, waren wohl 
alles Idioten dort. Eigentlich sollte ich ja froh darüber sein, wenn 
kein anderer Mann sich an sie ran macht. Aber ... sie bekam so keine 
Bestätigung, oder? Sie sagte es nicht aber das sie mit dem Thema 
anfingen und bei Ivie war so ein ganz leichtes "finden die mich nicht 
mehr schön" oder eben so etwas. Zudem wäre es ja auch für mich eine 
Bestätigung, daß sie trotzdem bei mir bleibt. Das nächste mal gebe 
ich einem Geld damit er sich an Ivie ran macht, oh ne, so tief falle 
ich hoffentlich nicht.
Aber: "Was glaubst du, warum sie mit dir und niemanden sonst ins Bett 
geht?", "Weil ich ein großes bequemes Bett habe? Nun sag schon.", was 
war die Antwort? Nein, nicht "Liebe" sondern "Männer!". Ich: "Ach, daß 
meintest du.". Aber, "Liebe" fiel dann doch noch. Es gab Baloons, leider 
nicht Helium gefüllt, die schwebten also nicht, leider. Wisst ihr wie 
lange ich so etwas wie einen Edding gesucht habe. Einer von dem Team 
dort gab mir einen, ich schrieb etwas auf einen Baloon. Ich schenkte 
ihn dann Ivie. Ja gut, er gehörte ja nicht mir sondern dem Veranstalter, 
aber dem vom Team war es egal. Wir durften den auch mitnehmen. 
So zurückblickend, zum Baloon blickend, war es wohl keine gute Idee. 
Unsere "Liebe" hätte platzen können zumindest geht ihr die Luft aus, 
kein gutes Zeichen, oder? Aber wir werden hoffentlich auch diese 
Krise bestehen. Ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, ich 
müsste mir da noch was überlegen. Hmm, was schwebendes, was wie ein 
Baloon aussieht, beschriftet. Wird zu viel? Der Stein liegt ja draußen, 
also was für drinnen. Mal sehen. 

Noch was lustiges? Nein, ist nicht lustig. Zwei Frauen hatten mich 
gestern angesprochen, also fremde Frauen. Wie geht das am besten? 
Keine Ahnung, aber: "Mir gehts gut und dir? Das ist übrigens ... meine 
Freundin welche ich über alles liebe.", zumindest ist es wirkungsvoll.
Wenn das eine Frau abschreckt, dann ist es wohl besser so. Es ist sehr 
direkt, ja, aber so wissen alle sofort was Sache ist. Und wenn sie mich 
kennen lernen will, dann sollte sie dies auch als offen und ehrlich 
ansehen. 
Aber während Ivie und ich tanzten, was wir gestern dort oft taten, sagte 
Ivie: "Die Frau, die dich angesprochen hat ... .", "Ist die wieder da?". 
Ivie deutete dann in eine Richtung, die sprach einen Mann an, jung und 
groß. Ich, natürlich leise, "Der gibt ihr auch eine Abfuhr.", und yep. 
Ivie: "Woher wusstest du das?", "Der ist doch mit dem anderen Mann 
gekommen.", "Du meinst, die beiden sind ... ?", "Hast du nicht gesehen? 
Die haben doch Händchen gehalten als die am Tisch saßen.", "Uh, deshalb 
hat der meine Blicke ignoriert.", "WAS?!". Küssen, ich habe nicht 
mitgezählt wie viele es gestern waren. Jetzt wo ich es schreibe, Ivie 
war mal richtig eifersüchtig, ich küsste sie dann einfach. Sie hat das 
gestern bei mir gemacht? Hmm, hat funktioniert.

Wer hat eigentlich bei uns den ersten Schritt zum kennenlernen gemacht? 
Ivie oder ich?
Ich hatte sie damals zu dem Sonntag zum Essen eingeladen, unser erstes 
mal, daß wir alleine ... ähm, es war kein Date!. Sie besuchte mich spontan, 
was auch kein Date war. Wo war da der Punkt, wo wir aufeinander zugegangen 
sind und wer hatte die Initiative ergriffen? Ja, wo oder wann? 
Der Donnerstag, als ich sie suchte und da der Moment im Auto war? Als sie 
mich zu sich zum Essen einlud, weil ich sie auch schon eingeladen hatte? 
Ihr Wunsch wegen der Begleitung zum Arzt? Der Abend danach bei mir war 
schön. Das Wochenende, wo es dann endgültig klar wurde?
Diesen einen Moment gab es nicht, auch Ivie sieht da dieses klassische 
kennenlernen nicht. Es war mehr eine Kaskade von Ereignissen. 
Bei meinem Engel gab es diesen einen Moment, wo sie dann zu mir kam 
und mich ansprach. 

Ist es wichtig? Nein, es war nur die Frage, wer von uns wen zum 
kennenlernen angesprochen hätte, ich Ivie oder Ivie mich. Aber diesen 
Moment gab es bei uns irgendwie nicht. Wir waren uns ja nicht fremd, 
hatten uns schon vorher oberflächlich gesehen und waren auch mal 
aufeinander getroffen.

Wo wollte ich eigentlich hin? Frauen sprechen mich an doch Ivie wurde 
gestern nicht angesprochen. Also wurde sie schon, viele sprachen mit 
ihr. Ich meine Männer welche sie dann ansprechen weil die sich Hoffnung 
oder so machen. Kein einziger. Dabei sah sie wieder gut aus. Ja, ich 
wohl auch. Ich habe wohl abgenommen, bin auch etwas schmaler im Gesicht 
geworden. Fühle mich aber richtig gut. 

Es gab da noch ein Thema, da dachte ich noch, darüber sollte ich schreiben. 
Doch ich weiß jetzt nicht mehr was es war. Blöd.

Es ging auch kurz um folgendes, Selbstständig machen oder sein und was 
ich dazu sagen würde. Ich gebe da keine Tipps, sonst heisst es nachher: 
Aber du hast doch gesagt ... . Es gibt diese Ein-Mann-Unternehmen, jemand 
möchte für sich und nicht für andere arbeiten. Gibt es in vielen Branchen 
und nicht immer geht es gut. Es klingt immer gut, sein eigener Herr sein 
und sich nicht versklaven lassen und fürs eigene Geld arbeiten und nicht 
für andere. Aber was gerne übersehen wird: Die Risiken und der Aufwand. 
Oft muß dann zB die Frau helfen, zB die Büroarbeit machen oder am Telefon 
für die Kunden da sein weil zB er eben bei anderen Kunden ist und nicht 
immer bei der Arbeit unterbrochen werden sollte. Denn die Kunden finden 
es nicht toll, wenn ihr in der Zeit, die ihr evtl. auch berechnet, immer 
wieder mit anderen Dingen beschäftigt seid. Selbst wenn ihr es nicht 
berechnet, der Kunde vertraut euch dann nicht. Erreichbarkeit ist ein 
Thema, welches viele falsch einschätzen. Ich habe ein Mobile-Telefon, 
kann ich nebenher machen, sowas geht nicht lange gut. Es sei denn, man 
hat nur wenige Kunden für die man hauptsächlich tätig ist. 
Auch Punkte, wo wir gestern noch so drüber sprachen: Finanzen, Steuern 
und das alles. Zudem, habt einen Anwalt an der Hand. Ein Ein-Mann-Unternehmen 
hat es einfacher mit Steuern usw. . Man kommt den Leuten da entgegen. 
Aber die Gefahr, daß der "Papierkram" liegen gelassen wird weil man ja 
zu den Kunden muß, der ist da. Die Kunden bringen das Geld, der Papierkram 
ist nervig. Aber er ist wichtig. Das Finanzamt kann euch schnell den 
Rest der Woche vermiesen, und die der anderen Wochen auch. Rechnungen, 
Banken und auch Kunden, daß alles kann schnell außer Ruder laufen. 
Nehmt euch lieber jemanden dazu wenn ihr merkt, es passt nicht. 
Einen Anwalt sollte man haben. Nicht erst dann suchen, wenn man einen 
braucht. Wir haben uns gleich am Anfang einen Anwalt genommen den wir 
schon kannten. Er hat uns beraten und auch schon einiges vom Hals 
gehalten. Es ist gut wenn der Anwalt schon bekannt ist und auch die 
Firma kennt, dann kann er besser und schneller darauf eingehen. Zudem 
kennt man den Anwalt dann schon und läuft nicht in Gefahr einen zu 
haben der den Fall vor die Wand fährt. Die rechtliche Aspekte bei der 
Gründung bis hin zu Problemen mit Kunden oder Lieferanten, wenn ihr 
dann auch Leute anstellt, hilft er auch da. 

Ich hatte überlegt, als ich 18 wurde hatte ich schon sofort einen 
Anwalt. Eigentlich ja schon vorher, er vertrat mich aber meine Mutter 
hat das für mich gemacht bis ich dann 18 war. Ich hätte auch wechseln 
können, meine Mutter wählte den Anwalt aus und mit 18 konnte ich selber 
entscheiden. Aber warum wechseln, wir kannten uns, er kannte den Fall 
und er hat meinen Vater kennen gelernt und er mochte ihn nicht. Ja, 
für meinen Anwalt wurde es irgendwann etwas persönliches. Und so einen 
braucht man. 
Ich hatte öfter mit Anwälten zu tun, auch bezüglich meiner Firma. 
Nicht alle Anwälte sind gut oder gute Menschen. Nicht alle wollen 
den Leuten helfen. Ich muß da auch immer an Günni denken, wenn man 
mit dem zutun hatte kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. 
Einer dem es ums Geld und Prestige ging, ohne Rücksicht. Er hatte 
gute Kontakte zu gewissen Gerichten, dort "glaubte" man ihm immer. 
Er wollte seine Fälle immer zu dem Gericht ziehen, denn dort bekam 
er meistens recht. Der feierte sich ja sogar, daß er Recht und Gesetz 
dehnen konnte. Was hat es ihm gebracht? Nachdem er anderen das Leben 
schwer gemacht hat, nur des Geldes wegen? Andere Gerichte konnte er 
nicht manipulieren, er musste in den Knast und nahm sich sein Leben. 
Glaubt ihr, so jemand kommt in den Himmel?
Man durfte ja seinen Namen nicht nennen, er ging vor Gericht und das 
hat sogar der Presse verboten seinen Namen zu nennen. In einem Forum 
des Verlages wurde er dann gesperrt, fand er nicht toll. Aber einerseits 
verbieten seinen Namen zu nennen aber dann in den Foren weiter schreiben 
wollen, unter seinem Namen. 


Jetzt weiß ich wieder welches Thema da noch war. Jetzt habe ich aber so 
viel anderes geschrieben. 

Es war wegen Musik und so. Ivie und ich waren ja bei PAASPOP und auf dem 
Fest wurde auch gemischte Musikrichtungen gespielt. Natürlich zum tanzen 
usw. . Wegen, ich habe sie schon lange nicht mehr erwähnt, der Freundin 
meines Engels, Ivies Freundin, was sich immer noch etwas komisch anfühlt, 
und ich benutze so viele Kommata in diesem Satz, daß der Sinn verloren 
ging. Also wegen ihr ging es in die Vergangenheit, mein Engel und ich 
waren auch auf Konzerten. 
Kennt ihr Alan Parsons? Ich habe, glaube ich, alle seine CDs. Gute Musik 
und wir waren damals extra nach Hamburg gefahren um bei einem Konzert von 
ihm zu sein. Es war ein Freitag und wir hatten jemanden dabei, der 
eigentlich am Freitag zur Schule musste. Aber, pssst. Verjährt das 
eigentlich? Wir entschuldigten sie, hat keiner angezweifelt. Haben wir 
gelogen? Sie war "krank", vielleicht nicht im klassischem Sinne. Aber 
sie hatte sich gefreut weil wir sie mitnahmen. Sie war noch keine sieben 
und alle hatten bedenken, sie zu so etwas mitzunehmen. Ja, wir auch. 
Es war nicht wegen der Musik, die war harmlos. Aber ein kleines Kind 
zwei Stunden dort ruhig zu halten, es hätte schief gehen können. 
Trotzdem war da dieses: Mit ihr oder garnicht. Wir hätten sie zu ihren 
Großeltern geben können aber darum ging es nicht. Um Familie ging es. 
Gestern ging es nur um das Konzert, daß wir damals da hin gefahren sind. 
Aber für mich kommen da eben die Erinnerungen hoch, deshalb schreibe ich 
hier mehr. 
Gut, wir waren nicht oft auf Konzerten oder so etwas. Schon garnicht 
weit weg. In den Niederlanden waren wir auch mal, daß war auch etwas 
besonderes. In Hamburg war es seit langer Zeit seit der Geburt unserer 
Tochter. Es war nichts großes oder aufregendes aber es war mit unserer 
Tochter zusammen. Trotz aller bedenken ging es nicht nur gut, es war 
sogar schön. Wir waren Freitag nach Hamburg gefahren und in ein Hotel 
gegangen. Am Abend dann das Konzert. Unsere Tochter saß zwischen uns 
und sie war die ganze Zeit still und es gab keine Probleme. Sie hörte 
der Musik zu, so wie alle anderen auch. Sie war das einzigste Kind 
dort und sicher hatten andere dort damit gerechnet, daß das Kind Probleme 
machte. Wir waren so stolz auf unsere Tochter. Am Samstag noch in 
Hamburg herum gelaufen und dann zurück. Vielleicht haben wir unserer 
Tochter manchmal zuviel abverlangt. Aber sie war damals glücklich, 
sicher auch, weil wir sie nicht zurück gelassen haben sondern sie 
dazu gehörte. Beim Einlass, wir hatten ja Karten, ein Kind, alles 
klar. "Die ist aber noch sehr klein.", "Wollen sie sie jetzt wegen 
ihrer Größe diskriminieren?", "Nein, sie ist sehr jung, sie könnte 
das Konzert stören.", "Das könnte jeder andere hier auch. Wir haben 
Karten incl. für ein Kind, es gibt kein Mindestalter. Also?". 
Mein Engel lachte später darüber: Da wäre der treue Hund wohl zum 
zähnefletschend Wolf geworden. Ich habe ihn nicht gebissen!
Wir durften nicht vorne sitzen, schade. Er, Alan Parson, hat einmal 
in die Richtung von unserer Tochter gezeigt. Ein kleines Mädchen 
lauscht seiner Musik, wie er das wohl gefunden hat? Wenn wir vorne 
gesessen hätten wäre es evtl. klarer geworden. 
Es war trotzdem schön, ich mag seine Musik und mein Engel mochte 
sie auch. Ich glaube, wegen unserer Tochter ist es etwas, was man 
nicht vergisst.

Habe was gefunden, mehr gibt es zu dem Konzert wohl nicht. Das zweite 
Video ist ein anderes Konzert, später als "wir" nicht mehr zu so etwas 
konnten. Aber im Luxor Theater in Rotterdam waren wir auch mal, deshalb 
mal das Video als Konzert. Auch wenn wir in Rotterdam nicht dabei waren.