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12042026



Man merkt evtl., ich habe wenig Zeit zum schreiben. Obwohl das nicht 
schlimm ist denn die Zeit verbringe ich mit Ivie und zB Zoe. Wenn 
Zoe und Nicole zum einfachem Abendessen zu uns kommen und wir dabei 
auch Spaß haben, dann ist das wichtig. Tatsächlich sind solche Momente 
wichtig obwohl sie einem schon fast normal und alltäglich vorkommen. 

Ich schrieb letztens, ich solle wohl kürzer treten. Im Moment nicht. 
Der Garten, ist Arbeit aber eben auch Entspannung. 
Und dann noch all das andere. Man will ja etwas zurücklassen wenn 
der Zeitpunkt gekommen ist. Aber ist es das wert? Mal ja und mal 
nein. 

Wir waren heute auch etwas mit dem Fahrrad unterwegs. Hier ist 
Frühjahr-Kirmes und wir waren mal dort. Aber, sie ist nicht mehr 
in der Stadt sondern sie wurde zum Hallenbad und ZOB verlegt. 
Keine gute Idee. Es ist nicht mehr zentral und der Platz ist eben 
beengt. Es ist auch kein Wiesen-Feeling sondern "nichts halbes und 
nichts ganzes". Viele Leute waren auch noch nicht da, könnte sich 
zum Abend hin noch geändert haben. Wir sind mal drüber gegangen 
und keine halbe Stunde sind wir einfach weiter gefahren. Eine Runde 
mit dem Fahrrad gedreht und den kommenden Frühling genossen. Wir 
waren auch nicht die einzigsten welche mit Rad und Co. unterwegs 
waren.

Oh, Ivie, ich sollte noch etwas klarstellen: An dem Samstag bei PAASPOP 
hätte Ivie die andere Frau natürlich auch einholen können. So schnell 
sei die ja nicht gewesen. Doch, Ivie hätte sie sicherlich schnappen 
können, es war ja nur aus Spaß also hat Ivie nur so getan als ob.
So alt ist Ivie ja nun nicht als das sie nicht jemandem hinterher laufen 
könnte. 

Irgendwie musste ich heute ans angeln denken. Also Fische angeln.
Ist lange her und damals war es kein Trend aber ein Thema, angeln 
war irgendwie "in". Ja, wir waren mal als Gruppe zum angeln incl. 
den Kindern. Die Angeln waren geliehen und wir waren an einem See. 
Es war eher ein Ausflug und dann eben angeln. Weder mein Engel 
noch ich haben etwas gefangen. Mit kleinen Kindern ist es eben 
keine gute Idee. Zumindest hatten wir Spaß und langweilten uns 
nicht dabei auf einen dummen Fisch zu warten der dann anbeisst.

Es waren drei Kinder dabei, unsere Tochter, ein Junge nur ein 
wenig älter als unsere Tochter und ein älteres Mädchen. 
Nun, ganz ehrlich, angeln gab mir nichts. Ich gehe in einen 
Markt und kaufe dort etwas. Man ist nicht darauf angewiesen 
ob ein Fisch anbeisst. Wer weiß auch womit die Fische dort alles 
belastet sind. 
An einem See sitzen und die Ruhe genießen ist sicherlich schön, 
wenn man gerade in der Stimmung ist. Aber warum die armen Fische 
dabei ärgern? 
Mein Engel und ich waren mehr mit den Kindern beschäftigt. Und die 
Kinder hatten auch Spaß dabei. Ja, wir haben Blödsinn und anderes 
gemacht. Der Junge war dann plötzlich im See, nur eben am Rand 
aber im Wasser. Mein Engel sofort hinterher, es war nicht tief 
aber beide waren nass. Die Eltern des Jungen meckerten etwas mit 
ihm. Wir nahmen ihn in Schutz, es war eben im Rausch des Tobens, 
passiert mal. Es war Sommer und es trocknete auch schnell. 
Es gab dann ein hin und her, weil ich als Mann keine Beute von 
der Jagd mit nach Hause bringe. Nun, wir hatten seinen Sohn aus 
dem Wasser gezogen, also? 
Ach Gott ja. War damals nichts besonderes, eigentlich kein 
besonderer Tag und alles war eher normal. Es gab sicher 
interessantere Tage. Trotzdem erinnert man sich dann daran. 

Das letzte SPIEGEL-Gespräch mit Mario Adorf
»Man wird nicht weiser, man wird älter. Aus.« 

Er war jemand, den man nicht vergisst, oder? 
Jeder stirbt irgendwann. Es lässt sich leider nicht verhindern.
Man wird älter aber nicht weiser. Einige sammeln Erfahrungen und 
denken dann sie wären weiser. Doch welche Erfahrungen? Was haben sie 
daraus gemacht oder gelernt? Und manche denken eben falsch und 
ziehen die falschen Schlüsse, wieso sollten sie dann weiser sein?
Das alter ist eine Zahl, mehr nicht.

Aus Rückschlägen, nicht aus Erfolgen, lernt man dazu. 
Ein blöder Satz, der stammt nicht von mir. Ich mag ihn nicht.
Aber er stimmt, der Erfolg ist nur die Bestätigung für das, 
was man aus den Rückschlägen gelernt hat. Wer nur Erfolg hat, hat 
nichts dazu gelernt. Manche haben Angst sich auf unbekannte Wege 
zu begeben weil sie dann keinen Erfolg haben könnten, doch wie 
will man sich sonst weiterentwickeln? 


Ein Mann hielt seinen Sohn mehr als ein Jahr lang auf dem Boden eines Lieferwagens.
Da muß man wohl nichts zu sagen. Was für ein .... Mensch, kann man so 
etwas als Mensch bezeichnen? Ja, denn es sind Menschen welche so etwas 
tun. Er hat Frau und weitere Kinder, also scheint der miese Charakter 
und ein solches Verhalten gegenüber anderen kein Problem für andere 
Menschen darzustellen. Andere Dinge sind diesen Menschen wohl wichtiger.
Aber das Kind musste leiden, wegen diesen Menschen welche evtl. sogar 
noch etwas Mitleid bekommen werden. 
Ich darf hier garnicht schreiben was ich darüber denke. Ich gehe davon 
aus, auch anderen geht es wie mir.
Was hat der erwartet? Das der Junge in dem Wagen stirbt? 
So einer gehört aussortiert. 

über Sozialneid von oben:
Von jenen, die auch gern mal wieder vor 16 Uhr ein Buch lesen würden
Der "Neid" von "oben", etwas worüber ich, glaube ich, letztes Jahr im 
Blog mal schrieb. Die Familie, die Kinder, sollten Priortität haben. 
Aber auch seine eigene Lebensführung sollte man nicht "opfern". 
Wenn man merkt was man alles verloren und geopfert hat, nur um immer 
zu arbeiten und erfolgreich zu sein, ist es oft zu spät. Die anderen 
Menschen welche einfach nur glücklich leben, man beneidet sie dann.
Erfolg ist für viele wichtig, er gibt Selbstachtung und Erfolge lösen 
Glücksgefühle aus. Vielleicht wird es sogar zu einer Sucht. Andere 
Menschen sehen einen dann positiv und suchen den Kontakt, wenn man 
zu den Erfolgreichen gehört. Und es sind nicht nur Frauen die lieber 
den Erfolg als den Menschen lieben. Ist man weniger Erfolgreich wird 
man weniger geliebt. 

Doch zu welchem Preis? 
Bei meinem Engel machte ich den Fehler dem Job, dem Erfolg, die oberste 
Priorität zu geben. So kannte ich es, so machte ich es immer. Doch ich 
fügte ihr Leid zu, enttäuschte sie. Das war schlimmer als die Möglichkeit 
entlassen zu werden. Was bringt einem all der Erfolg und das Geld wenn da 
niemand ist der euch und nicht das Geld und den Erfolg liebt? Ist euch 
die Lüge "Ich liebe dich" und eine Fassade wichtiger als wahre Liebe?
Dann die Kinder, sie sollten ganz oben auf der Liste stehen, nicht 
irgendwelche Projekte oder ein Job. Sicher muß man auch mal Kompromisse 
in der Familie machen, man benötigt einen Job und Geld zum leben. Aber 
gebt die Priorität der Familie und nicht dem Erfolg. Mein Rat: Hechelt 
nicht dem schnellen und großen Erfolg hinterher und verliert dabei eure 
Familie. Nehmt euch die Zeit für die Familie und lasst das andere nebenher 
laufen. Davon habt ihr am Ende dann mehr.

Warum Eltern ihren Kindern nicht von Ausflügen erzählen
Ivie zeigte mir den Artikel und fragte mich, wie es bei uns damals war.
Zunächst, daß Ivie fragt zeigt wie sie damit umgeht. Andere würden sicher 
nicht das Thema auf die "Ex" richten und würden es lieber sehen, wenn es 
nicht mehr erwähnt wird. Ivie sieht es anders, oder? Sie führt keinen 
Kampf und das muß sie auch nicht. Es ist kein Wettbewerb. 
Sie nimmt es als völlig selbstverständlich an und als wäre es ein Teil 
unseres Alltags, was es ja auch ist. Für mich fühlt es sich wirklich 
gut an, keine Rivalität zwischen Ivie und meinen Engeln. 
Ich glaube, es ist nicht selbstverständlich wie Ivie damit umgeht, deshalb 
bin ich ihr dankbar, daß sie eine so tolle Frau ist.

Was halte ich davon, also was im Artikel steht. Ich bin eher auf der Seite 
welche dagegen sind. Ich sehe es wie sie. Die Kinder müssen lernen, daß es 
auch mal nicht so läuft wie gedacht. Natürlich sind sie dann enttäuscht 
aber man kann dann mit ihnen reden und die Enttäuschung gemeinsam angehen.
Es sich dann lieber leicht zu machen und diese "Gefahr" zu vermeiden wird 
dem Kind nicht helfen. 
Zudem, die Vorfreude ist die schönste Freude. Dem Kind diesen Teil zu 
verweigern finde ich unfair. Sie sind dann aufgedreht usw.? Ja, seien 
wird doch ehrlich, manchmal mag es nerven aber eigentlich ist es doch 
schön die Kinder so zu sehen, warum wohl? 
Wir haben unsere Tochter immer sofort mit einbezogen, sogar bei der Frage 
wo es hin gehen soll. Sie war ein vollwertiger Teil der Familie und kein 
Gepäckstück welches am Tag der Abreise mit eingepackt wird. 
Dazu gehört natürlich auch die Enttäuschung wenn es dann nicht klappte. 
Aber man kann mit Kindern darüber reden, glaubt mir. Zudem, es ist ja 
meist nicht nur das Kind enttäuscht sondern auch die anderen Mitglieder 
der Familie fühlen sich dann nicht glücklich. Wir haben das dann immer 
zusammen überwunden, evtl. etwas als Ersatz gemeinsam gemacht. Zum 
Beispiel Mensch ärgere dich nicht spielen und sich dabei ärgern. Wir 
haben es oft gespielt, man konnte es so nebenher spielen, es beschäftigte 
einen und hielt die Kommunikation aufrecht während man aber auch über 
andere Dinge sprechen konnte. Oder auch: "Mom, du schummelst. Du bist 
zu weit gegangen.", mein Engel: "Psst, ich will deinen Dad schlagen.", 
ich: "Ich sitze direkt neben dir?", "Pudding?", "Du kannst nicht alles 
mit Pudding lösen.", unsere Tochter: "Doch, Pudding ist immer gut.", 
ich: "Ja, schon, aber ... ach was solls.", mein Engel: "Pudding?". 
So, ich musste dann lachen. Stellt euch die zwei vor wie sie einen 
ansehen, selbst die erwachsene Mutter schaut euch wie ein kleines 
Mädchen an, ich hatte keine Chance: "Nagut, ich mache welchen wenn 
wir zuende gespielt haben.", mein Engel: "Du verlierst doch sowieso.", 
"Mit Pudding werde ich gewinnen!", unsere Tochter hat gewonnen. 
Noch warmen Vanille-Pudding mit Erdbeermarmelade, da war niemand mehr 
traurig. 
Wirklich, bezieht eure Kinder von Anfang an mit ein. Und wenn sie den 
Abend davor vor Aufregung nicht schlafen wollen: Lasst sie bei euch 
schlafen. Ich weiß nicht warum aber bei uns hatte es immer geholfen, 
wenn sie dann ausnahmsweise bei uns schlief. Evtl. machte es den "großen" 
Tag dann sogar noch spezieller, wenn alle gemeinsam wach werden und den 
Tag gemeinsam beginnen. 
Vielleicht haben wir sie manchmal tatsächlich etwas zu sehr verwöhnt. 
Man soll das Kind nicht im Elternbett schlafen lassen. Es sollte keine 
Gewohnheit werden aber hin und wieder stärkt es wohl den Zusammenhalt, 
oder? Vielleicht habe ich keine Ahnung aber bei uns war es nie ein Problem. 
Meist gab es auch eine Ursache, wenn sie bei uns schlief. Ja, auch als 
sieben- oder neunjährige kam es mal vor. Wenn zB Mutter und Tochter oder 
Vater und Tochter oder Mutter und Vater oder auch alle drei zusammen auf 
der Couch zusammengekuschelt liegen oder sassen war es doch auch kein 
Problem. Gut, wenn alle drei zusammen wird die Couch wohl anderer 
Meinung gewesen sein. Oder wenn es den Kindern in der Öffentlichkeit 
peinlich wird aber alleine zuhause natürlich gerne etwas "Wärme" mitnehmen.

Wir sind jetzt in der Vergangenheit und bei meinen Engeln. 
Es gibt noch ein Thema.
Türkischer Staatsbürger darf abgeschoben werden

Der erste Teil des Themas. 
Ich persönlich bin da gespalten. In Deutschland geboren und hier 
aufgewachsen, ich weiß nicht wie stark seine Bindung zur Türkei ist. 
Was er getan hat ist nicht entschuldbar, auch nicht mit seinem jungen 
Alter. Ich bin für die Rechte der Menschen welche hier geboren und 
aufgewachsen sind, sie leben ja hier.

Aber in diesem Fall sehe ich es wie der Anwalt in dem Video. Das Gericht 
hat sich eingehend damit befasst und die Fragen geklärt. Gerade auch wenn 
man mehr die Hintergründe sieht wird klar, warum das Gericht so entschieden 
hat. Warum sah das Gericht sein "wenn ich entlassen werde gehe ich zurück 
zu meiner Familie" nicht als positiv an? Weil er und seine Familie einige 
Klischees bestätigen. Nicht nur, daß man sich nicht integrieren will sondern 
sogar auf Kontrakurs geht werden auch diese typischen Rollen angenommen. 
Ein junger Mann mit einem "dicken" BMW um anzugeben und sein Ego zu puschen. 
Dann das rücksichtslose Verhalten, schon mehrmals mit der Fahrweise 
aufgefallen. Sogar vor dem Unfall jemand anderen gefährdet und dann noch 
weiter Gas gegeben. Nur um sich über andere zu stellen und "groß" fühlen 
zu können. Deshalb wurde er wegen Mordes verurteilt und das Urteil behielt 
auch Bestand, er hat den Tod anderer billigend in Kauf genommen nur um 
dieses Getue zu vollziehen. 
Die tun sicher so, daß sie stolz sind Türken zu sein. Deshalb haben sie 
auch den türkischen Pass und nicht den deutschen. Aber nicht "zurück" in 
die Türkei wollen, nicht dort leben wollen und angeblich nicht mal richtig 
Türkisch sprechen können. 
Die Menschen in der Türkei werden sich sicher nicht darüber freuen diesen 
"Dreck" aus Deutschland dort abgeladen zu bekommen. Ob seine Familie 
überhaupt noch Kontakte in die Türkei hat? Sein Leben wird sich dort 
auf jeden Fall ändern, vielleicht täte ihm das sogar gut.

Etwas noch zu dem Fall: Leute wollen den Täter schützen und meinen, daß 
er nicht ein zweites mal bestraft werden sollte. Es gibt Menschen welche 
Mitleid mit ihm haben und ihn schützen wollen. Warum? Kümmern sich die 
auch um die Opfer von dem? Der Vater ist tot, die Kinder haben überlebt 
aber werden für den Rest ihres Lebens ihren Vater vermissen. Warum wollen 
einige Menschen dem Täter helfen aber ignorieren die Opfer?

Noch etwas, ich habe viele solcher Menschen kennen gelernt. Die Eltern 
zB aus der Türkei und dann hier geboren und aufgewachsen. Die meisten 
sind sich ihrer Wurzeln bewusst und verleugnen sie auch nicht. Das kann 
und sollte man auch nicht von ihnen verlangen. Aber diese Menschen sind 
nicht so wie der, sie leben hier zusammen mit allen anderen. Sie 
integrieren sich und werden ein Teil dieser Gesellschaft, sie bringen 
ein Stück von sich und ihrer Kultur in die Gesellschaft ein. Da braucht 
man auch keine Angst haben, daß die deutsche Kultur ausgelöscht wird, 
auch die deutsche Kultur bleibt ja ein Teil und zudem hat sich in der 
Vergangenheit auch die deutsche Kultur aus vielen verschiedenen 
Facetten zusammengesetzt. Die Weiterentwicklung der Kultur bringt eine 
Anpassung an die Zukunft. Man kann stehenbleiben und sich das bisherige 
ansehen aber wer nur stehenbleibt wird nicht weiterkommen. 
Ich möchte nicht zurück nach 1933 oder 1753, ich möchte nach 2027. 

Ich kenne die gesellschaftlichen Probleme dieser Menschen. Ich habe 
Mädchen/Frauen kennen gelernt, welche die Kultur ihrer Eltern nicht 
akzeptierten weil sie nicht unterdrückt werden wollten oder eben ihre 
eigenen Entscheidungen treffen und ihr eigenes Leben leben wollten.
Sie waren dann gezwungen Entscheidungen zu treffen welche zB Deutsche 
so eher nicht treffen müssen, zumindest nicht so oft.

Der zweite Teil davon:
George Clooney liefert sich Schlagabtausch mit dem Weißen Haus
Ich bleibe mal bei Clooney und Frankreich. 
Die Frage, will ich, oder besser wir, hier bleiben? 
Hier im Blog schrieb ich öfters darüber. Aber ich bin kein Freund von 
Kurzschlussreaktionen. Australien, ein Land in dem man leben kann. Ich 
hatte glückliche Zeiten dort. Aber ich habe nicht das Gefühl, daß ich 
für den Rest meines Lebens dort leben wollen würde. Ich kann nichtmal 
genau sagen warum. Es ist so ein Bauchgefühl. Ich schliesse es nicht 
aus aber es ist nicht dieses "ja, daß ist es" Gefühl.
Südkorea, ich muß da nochmal hin. Aber mit Ivie dort hin und leben 
wäre wohl eine sehr große Herausforderung. Nicht nur für Ivie, sondern 
für alle. Es ist doch eine andere Welt dort. 
Südfrankreich, warum nicht dorthin? Ivie wäre sofort dabei und die 
Hürden wären nicht so groß. 
Ja, warum Frankreich? 
Mein Engel kam aus Frankreich zusammen mit ihren Eltern. Sie wuchs hier 
auf, ging hier zur Schule, machte Ausbildung und alles und hatte ihre 
eigene Familie hier. Sie hatte die französische Staatsbürgerschaft, durch 
die Heirat hat sie die nicht verloren.
Sie hatte die französische Staatsbürgerschaft und nach unserer Heirat 
nahm sie zusätzlich die deutsche an. Sie hatte also beide, weil beide 
Länder die doppelte Staatsbürgerschaft akzeptieren. Warum tat sie das? 
Sie behielt ihre Wurzeln und weil sie hier in Deutschland lebte und alles 
hier hatte nahm sie die deutsche an da sie die französische dadurch nicht 
verlor.
Unsere Tochter hatte übrigens von Geburt an die doppelte Staatsbürgerschaft. 
Also meine Tochter als auch ihre Mutter hatten die doppelte Staatsbürgerschaft.
Ich hätte damals die französische annehmen können, nach ein paar Jahren (ich 
glaube es waren vier) Ehe mit meinem Engel hätte ich die französische bekommen 
können. Ich tat es nicht. Mein Engel machte es, weil wir alle in Deutschland 
lebten, hier war unser Mittelpunkt und sie wollte es dann. 

Warum Frankreich, wegen meinen Engeln? Nicht direkt, die Erinnerungen an sie 
und was dort geschah ist nunmal vorhanden. Aber die Verbindung, welche ich 
durch sie zu diesem Land bekommen habe, wirkt eben nach. Es ist kein fremdes 
Land und meine Erfahrungen lassen das Land eben positiv erscheinen.

Es ist nicht unbedingt, daß ich es bereue aber ich hätte vielleicht die 
französische Staatsbürgerschaft annehmen sollen. Warum? Ich weiß nicht, 
ich glaube wegen meinen Engeln. Ich weiß nicht, ich musste darüber 
nachdenken als ich die Nachricht gelesen hatte und mein Gefühl war so: 
"Warum habe ich damals nicht?". Aber warum hätte ich? Für meine Engel, 
ja. Ich hätte es damals tun sollen. 

Herr Clooney findet Frankreich auch toll. Vielleicht ist er nicht der beste 
Schauspieler aber er scheint ein guter Mensch zu sein. Ich finde die Filme 
mit ihm nicht wirklich schlecht. 

Trump, eine Katastrophe für sich. Welcher Mensch mit Verstand, Moral und 
Anstand kann so jemanden gut finden und unterstützen? Sorry, nennt mich 
ruhig überheblich aber man muß wohl wirklich dumm sein um so jemandem zu 
folgen. 

Es gibt bereits Spekulationen von Experten ob Trump und seine Mitläufer 
vor den Midterms Putschen werden. Einen Staatsstreich um die komplette 
Kontrolle zu bekommen. 
Ich schrieb ja auch schon, daß MAGA die Zeit bis zu den Midterms wohl 
noch nutzen werden. Die Umfragen sind ja im Moment recht eindeutig und 
die ersten Wahlen haben den Reps ja schon einen Denkzettel verpasst.

Was wird zB jemand wie Obama fühlen, wenn er sieht was da in den USA 
passiert? Und auch alle die anderen. Es haben ja viele Amerikaner 
versucht Trump zu verhindern. Doch die Amerikaner wollten Trump, obwohl 
sie wussten was kommen wird.
Wenn man jetzt nur dabei zusehen kann wie das Land vor die Hunde geht, 
es muß schrecklich für so jemanden sein. Gerade Obama hatte damals viel 
Aufbauarbeit geleistet. Das alles zerstört von so einem Trump. 
Die USA, daß Russland und Nordkorea der Zukunft? 
Das Volk wird sicherlich nicht still halten, werden die Polizei und die 
Soldaten wirklich auf das Volk schiessen? Werden sie Faschismus und 
Diktatur in die USA bringen wollen? Wir werden es sehen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch meistens stirbt sie.

In den USA kann man nun sehen was passiert wenn die Dummen, welche sich 
für schlauer halten als andere, an die Macht kommen. Jemand wie Trump 
hat keine Ahnung was er macht, er interessiert sich nicht für die USA 
oder für andere Menschen. Er ist in seinem Egoismus gefangen und versteht 
nicht wie die Welt um ihn herum funktioniert oder gar wie es global 
funktioniert. Er ist dumm und unfähig, ganz einfach. 
Das schlimme, finde ich, ich sehe niemanden in der US-Politik welcher 
wirklich fähig wäre den Scherbenhaufen wieder zusammen zu setzen. 
Kamala Harris will evtl. wieder kandidieren aber wirklich hervorgetan 
hat sie sich als Vizepräsidentin auch nicht. Sie müsste jemanden an 
ihrer Seite haben, dem man es zutraut. Doch wer soll das sein? Mir 
fällt da nur Obama ein aber ob er könnte? 
Am Ende wird es auf den Rest der Welt ankommen, ob sie den USA in der 
Nach-Trump-Era zur Hilfe kommen werden. Und das werden sie wohl. 
Freundschaft wird nicht durch eine Krise zerstört, sondern durch andere 
Dinge.