Es gibt Menschen welche sich über uns lustig machen. Über mich und mein
Leben und was ich hier schreibe. Aber auch über Ivie und unsere Beziehung.
Solche Menschen sind arm, und damit ist nicht das Geld gemeint. Es gibt
viele solcher Menschen, überall. In meinem Leben habe ich viele davon
gesehen.
Andere Menschen haben Probleme, so wie jeder andere Mensch wohl auch.
Mir geht es im Moment nicht so gut aber da bin ich nicht der einzigste.
"Wir" sind wenige, Ivie, Zoe, die Freundin, und Jaqueline darf ich nicht
vergessen. Ich habe Nicole ausgelassen? Ja, leider hat Zoe es im Moment
auch nicht leicht. Für andere da sein wenn es einem selbst nicht so gut
geht? Ja, es kann helfen. Und Ivie ist dazwischen.
Mein Stiefvater ist auch noch da. Er wird auch alt, man merkt es.
Zoe, für sie ist es jetzt sehr schwer. Die zwei waren ein Herz und eine
Seele aber stritten doch auch öfter. Ich sollte da nicht zu sehr ins
Detail gehen. Es war aber mehr als nur Freundschaft. Komischerweise
nimmt es mich auch etwas mit. Nicole gehörte dazu, aber Zoe ist uns
etwas näher. Es macht es aber nicht leichter, man sitzt dazwischen
und möchte eigentlich beiden helfen.
Ich, oder besser wir, räumen noch Sachen aus. Neu anfangen und in die
Zukunft schauen, da können alte Dinge die Sicht versperren. Nicht die
von meinen Engeln, andere. Man hat etwas zu tun und trifft die Entscheidung
es weg zu schmeißen. Man macht Platz für neues, egal ob man das alte noch
gebrauchen könnte oder nicht. Ich will alles weg haben. Nur die wirklich
wichtigen Dinge behalte ich.
Manche Dinge kommen da noch aus den dunklen Ecken der Regale zum Vorschein.
Eine Karte meiner Mutter mit Weihnachtsgrüßen, die kommt zu den Photos.
Starbucks schließt in Südkorea temporär alle Filialen
Ich hatte das ja mal erwähnt und welche Auswirkung es innerhalb der
südkoreanischen Gesellschaft hatte. Ich lasse das mal so stehen.
Streng erzogene Kinder schummeln häufiger
Interessant, da hatte ich die Tage noch darüber nachgedacht, weil ich
mitbekam wie andere Eltern mit ihrem Kind umgingen. Da dachte ich noch
an uns damals.
Das Kind evtl. sogar anschreien und sofort bestrafen.
Ich wollte damals eher, daß sie ehrlich zu uns ist und sie deshalb
keine Angst haben sollte ehrlich zu uns zu sein und wenn sie etwas
angestellt hatte, es uns dann zu sagen. Also wir waren jetzt nicht
extrem Antiautoritär, es gab auch mal andere Situationen.
Aber Kinder machen auch mal Fehler oder Dummheiten, daß gehört dazu.
Wenn sie von sich aus zu uns kam und sagte was sie getan hatte, dann
sahen wir auch von einer Bestrafung oder großes Tamtam ab. Man sprach
mit ihr darüber, daß es nicht gut sei und sie nahm das dann auch an.
Wenn sie aber nicht von sich aus damit zu uns kam oder sogar versuchte
uns zu belügen um aus der Sache heraus zu kommen, dann gab es Ärger für
sie.
Eigentlich sind wir damit gut gefahren. Es gab natürlich auch Situationen
wo man überreagiert, weil es evtl. etwas war was gefährlich war und eben
solche Dinge. Da hatte sie aber auch die Möglichkeit uns darauf anzusprechen,
daß sie es unfair findet. Man diskutiert nicht mit Kindern? Warum nicht?
Wenn sie gute Argumente hatte, hatte sie gute Argumente und dann hatte
sie eben recht. Und wenn nicht, legten wir es ihr da und dann merkte sie,
wir hatten recht. Schlimm ist es, wenn sich Kinder ungerecht behandelt
fühlen, also nicht nur trotzig so tun sondern wirklich im inneren davon
getroffen sind. Das Kind sollte Liebe und Schutz empfinden und nicht
Druck und Angst.
Die Kinder auf hart, rücksichtslos und kaltherzig zu trimmen, daß macht
man nicht weil man sie liebt und man will, daß sie erfolgreich sind. Nein,
man projiziert seine eigenen asozialen Ansichten auf das Kind. Nicht jedes
Kind kann damit umgehen aber das wiederum ist solchen Eltern egal, da wird
Druck auf das Kind gemacht und es hart bestraft, als ob sie einen Sklaven
aus dem Kind machen wollen.
Man diskutiert nicht bei der Erziehung, stimmt. Die Meinung der anderen
war uns egal. Wir haben sie so erzogen wie wir es für richtig hielten, da
diskutierten wir nicht mit Leuten welche eine andere Meinung dazu hatten.